12. November 2017 15:56 Alter: 9  Tage
Kategorie: Berichte

Sankt Martin in Sankt Marien in Klütz

 Von Lothar Birzer


So ein Glück: Kein Regen zum Martinsumzug am 11. November 2017, statt dessen sternklarer Himmel und darunter Kinder, Großeltern und Eltern, Konfirmanden und ein heller Gesang: „Ich gehe mit meiner Laterne…“


Die Freiwillige Feuerwehr eskortierte den langen Zug durch die Klützer Straßen. Viele kurze und lange Beine liefen dem „Heiligen Martin“, der eigentlich eine ‚Santa Martina‘ war, hinterher. Er ritt einen Schimmel und trug einen roten Mantel. Alle fröstelten ein bisschen. Aber das gehört zum Martinsfest dazu. Am kuschligsten hatten es die ganz Winzigen in ihren Kinderwagen. Am Ende kamen sie schlafend in der Kirche an.

In der Kirche spielten die Kinder später die Geschichte des Bischofs nach, der mit seinem sozialen Handeln die Menschen seiner Zeit beeindruckte – so sehr, dass er später heiliggesprochen wurde. Mit dieser alten Geschichte halten die Menschen seit Jahrhunderten den Gedanken wach, dass Barmherzigkeit in aller Welt und zu allen Zeiten notwendig ist – „die Not wendet“. Als Zeichen dafür gilt das Teilen von Brot. In vielen Familien waren kleine „Martinshörnchen“ gebacken worden, die Groß und Klein am Ende teilten und sich fröhlich schmecken ließen.

Die Kirchengemeinde dankt allen, die das kleine Fest gelingen ließen.


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