20. Dezember 2017 19:32 Alter: 186  Tage
Kategorie: Berichte

Klütz wird schöner: Neues Stadtmobiliar und Buswartehäuschen

 Von Barbara Stierand


Die restlichen Mittel aus der Städtebauförderung wurden in Klütz sinnvoll für die Allgemeinheit eingesetzt. Die Einwohner und ihre Gäste können jetzt von neuen Sitzbänken, hübschen Pflanzkübeln und mobilitätsgerechten Buswartehäuschen profitieren.


Neue Buswartehäuschen für Klützer Bürger. Hier an der St. Marien-Kirche
Freuen sich über das neue Stadtmobiliar: Bürgermeister Guntram Jung (Mitte), Stadtvertreter und Planer.

Bürgermeister Guntram Jung hatte am 20. Dezember 2017 alle an der Planung und Ausführung Beteiligten sowie Stadtvertreter und sachkundige Bürger zur Einweihung des neuen Stadtmobiliars eingeladen. 20 Sitzbänke aus Metall, 14 dazu passende Abfalleimer, 5 Fahrradständer, 9 Pflanzkübel und 3 Buswartehäuschen verschönern nun die Innenstadt.

„Wir haben dafür die restlichen Mittel aus der Städtebauförderung verwendet, die nach 25 Jahren zum Ende des Jahres ausläuft“, so Guntram Jung. Die Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH hatte die Stadtsanierung über 25 Jahre hin begleitet. Prokuristin Ute Lehmann-Kraekel erklärte: „Die Gesamtkosten von 55.366 Euro wurden vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung für das Stadtmobiliar im Sanierungsgebiet anteilig gefördert. Die Stadt hat sich mit einem Eigenanteil an den Kosten beteiligt.“ Ebenfalls vom Energieministerium mit einem Anteil von 75 Prozent gefördert sind die neuen mobilitätsgerechten Buswartehäuschen im Innenstadtgebiet. Hierfür wurden 65.000 Euro investiert. „Sie sind auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen ausgelegt“, so Guntram Jung, „deshalb sind die Sitzbänke darin kleiner.“

Die drei neuen gläsernen Buswartehäuschen stehen an der Kirche in beiden Richtungen sowie an der Wismarschen Straße gegenüber der „Alten Apotheke“. „Uns war es wichtig, dass die Wartehäuschen in der Innenstadt aus Glas und somit transparent sind, damit die dahinterliegenden historischen Gebäude aus Backstein wie die Kirche oder das alte Küsterhaus sichtbar bleiben“, erläuterte Stadtvertreter Peter Ellenberg.

Auch in den Klützer Ortsteilen werden die Bushaltestellen mit neuen „Fahrgastunterständen“, wie die Wartehäuschen offiziell heißen, attraktiver gemacht. Neue Häuschen gibt es bereits in Wohlenberg am Strand sowie in Hofzumfelde an der Landesstraße. Geplant sind neue Bushäuschen in Goldbeck und in der Boltenhagener Straße.   

Die neuen Blumenkübel sollen jahreszeitlich bepflanzt werden, „aber ich kann mir auch einen Strauch darin vorstellen wie zum Beispiel die Zaubernuss. Die sieht zu jeder Jahreszeit schön aus“, so Angelika Palm, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Umwelt.

Das neue Stadtmobiliar und die Fahrgasthäuschen sind eine sinnvolle Investition in den Komfort für die Bürger und in ein stimmiges Erscheinungsbild. Eine weitere Aufwertung der Klützer Innenstadt. Darin waren sich alle Anwesenden einig.



Der Bus fährt. Warten ist jetzt bequemer geworden.
Platz für viele im neuen Wartehäuschen an der Wismarschen Straße.
20 formschöne und robuste Metallbänke sind jetzt in der Stadt
Neue Pflanzkübel auf dem Marktplatz in gleicher Optik.
Wartehäuschen aus Glas, um den Blick auf die Kirche nicht zu beeinträchtigen.
Neues Buswartehäuschen: transparente Glasbauweise, mobilitätsgerecht und attraktiv

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