Glockenklänge, Orgelkonzert und Frau Holle – KulTOURnacht in der Kirche

 

Anlässlich der 6. Klützer Kultournacht hatte die St. Marienkirche zu Turmführungen eingeladen. „Läuschen un Riemels“, Gedichte aus dem mecklenburgischen Legendenkreis, wurden vorgetragen sowie historische Details erzählt. Zweimal stiegen Erwachsene, Jugendliche und Kinder die Treppen bis zur Glockenetage hinauf. Für jede Altersgruppe war es spannend, die vier Glocken vorsichtig zum Klingen zu bringen.

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Die kleine Plinglocke, die 1750 gegossen wurde, kann auch heute noch mit dem Seil geläutet werden. Väter, Kinder und Jugendliche probierten sich aus und freuten sich über den Effekt, den man sonst nur aus Filmen kennt: Die Glocke zieht in ihrem Rhythmus denjenigen mit nach oben, der das Seil zieht. Das gab ein Springen und Hopsen und fröhliche Lacher. Aus der westlichen Schall-Luke ging der Blick über den Ort hinweg weit bis zum Hohen Schönberg.

Später am Abend musizierten Ilya Pril, Kati Frölan und Lukas Meier-Lindner in einem beschwingten Konzert mit Orgel, Piano, Klarinette, Saxophon, Xylophon und Percussion. Viele Konzertbesucher freuten sich über die sanften und jazzigen Klänge.

Den Nachteulengottesdienst feierten auch die Konfirmanden der Kirchengemeinde mit. Statt eines biblischen Textes wurde das Grimm‘sche Märchen „Frau Holle“ interpretiert. Die „Konfis“ hatten am Nachmittag die Kirche stimmungsvoll mit mehr als hundert Kerzen geschmückt.

Der Hingucker vor der Kirche war die zauberhafte Lichtinstallation der Decoholics, einer Gruppe von jungen Lichtgestaltern aus kreativen, handwerklichen und gestalterischen Berufen.

 

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