Neuer Sportplatz wird bald fertig

 

Es geht in großen Schritten voran. Ende Juli 2021 werden der erste und zweite Bauabschnitt des neuen Klützer Sportplatzes fertig sein. Die Anlage könnte somit vom Sportverein und von der Schule genutzt werden.

Der neue Klützer Sportplatz von oben. Fotos: Daniel Prast
Der neue Klützer Sportplatz von oben. Fotos: Daniel Prast

Möglich sind dann die Sportarten der Leichtathletik wie Laufen, Springen und Kugelstoßen sowie Fußball. „Die Weitsprung- und die Kugelstoßanlage sind bereits fertig“, so der Klützer Bürgermeister Jürgen Mevius. „In der Mitte des Rondells wird noch Mutterboden aufgebracht und Rasen gesät. Der Rasenplatz kann aber erst im nächsten Jahr genutzt werden.“ Um das Rondell verläuft eine 400 Meter lange Tartanbahn für den Laufsport.

„Auch der Kunstrasenplatz für den Fußball ist fertig und bespielbar“, so das Stadtoberhaupt. Der Platz ist 90 x 60 Meter groß und hat eine Flutlichtanlage. Ein Zaun verhindert, dass hohe Bälle auf der Straße oder auf dem Sportplatz nebenan landen.  

„Es ist gut, dass wir eine vernünftige Anlage kriegen“, meint Niels Drochner, der Vorsitzende des SV Klütz. „Wir sind froh über den Kunstrasenplatz, der ist nicht so witterungsabhängig und wir haben bessere Trainingsbedingungen. Auch die Flutlichtanlage ist gut. Und wenn der Rasenplatz dann eingewachsen ist, können wir auch dort spielen.“ Richtig nutzen wird der Sportverein die Anlage jedoch erst, wenn das Sozialgebäude steht und die neue Zufahrt gebaut ist.

„Das zweistöckige Sozialgebäude ist für den dritten Bauabschnitt geplant. Es wird in etwa einem Jahr fertig sein“, sagt Jürgen Mevius. Sanitäreinrichtungen, Umkleidekabinen und Aufenthaltsräume werden darin untergebracht. Auch eine Wohnung im Obergeschoss ist vorgesehen. Eventuell für einen Platzwart, der sich um die Anlage kümmert. In dem Gebäude können temporär auch Rettungsschwimmer wohnen. „Oder wenn mal ein Turnier mit vier oder fünf auswärtigen Kinderfußballvereinen stattfindet, ist dort Platz für die Unterbringung“, erläutert der Bürgermeister. Die Fördermittel für das Sozialgebäude sind bereits bewilligt. Es werden 1,1 Millionen Euro vom Landesministerium für Infrastruktur und Verkehr ausgereicht.

Bisher ist der Sportplatz über eine Behelfszufahrt zu erreichen. Später wird die Anbindung von der Landesstraße L1 aus erfolgen, die Einfahrt ist dann gegenüber der Katholischen Kirche. „Die Zufahrt wird im Bauabschnitt vier umgesetzt, ebenso wie die Parkplätze. Die Fläche dafür ist schon vorbereitet“, sagt Jürgen Mevius. Auch für diese Baumaßnahme sind Fördermittel zugesagt.

Solange der neue Sportplatz noch nicht voll funktionsfähig ist, kann das Volksparkstadion an der Schloßstraße weiterhin für den Schul- und Vereinssport genutzt werden.

Der gesamte Neubau der Sportanlage kostet rund vier Millionen Euro. Die Summe wird aus Fördermitteln und dem Eigenanteil der Stadt bezahlt. Das Areal, auf dem sich das Volksparkstadion befindet, verkauft die Stadt Klütz an das Land Mecklenburg-Vorpommern. Auch diese Mittel fließen in die Finanzierung der neuen Sportanlage. Wie das Land das Gelände des alten Sportplatzes zukünftig nutzen will, ist noch nicht bekannt.

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