Spatenstich und Fördermittel – Neuer Radweg für Grundshagen

 

Der Klützer Ortsteil Grundshagen bekommt einen neuen Radweg. Spatenstich war am Donnerstag, den 16. Juli 2020. Im August sollen die Bauarbeiten beginnen, im November 2020 soll der Radweg fertig sein. Christian Pegel, Minister für Verkehr und Infrastruktur, überreichte in Anwesenheit von Landrätin Kerstin Weiss den Fördermittelbescheid an Bürgermeister Jürgen Mevius.

393.000 Euro kostet der Bau des 376 Meter langen Radwegs. Er beginnt an der Kreuzung der Straße „Am Trockenwerk“ und der Dorfstraße in Grundshagen. Damit schließt er an den bereits vorhandenen Radweg zwischen Klütz und Dassow an, dessen erster Abschnitt 2012 gebaut wurde.

„Es ist gut angelegtes Geld, in einen Radweg zu investieren“, so Bürgermeister Jürgen Mevius. Wichtig ist ihm, dass „durch diesen Lückenschluss nicht nur Touristen profitieren, sondern vor allem auch Einheimische und Schüler aus Grundshagen, die in Klütz zur Schule gehen.“

Die Fördermittel über 295.000 Euro, die Minister Christian Pegel für den neuen Radweg mitbrachte, kommen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die Klützer Stadtvertreter hatten sich in den vergangenen Jahren für den Bau des Radwegs stark gemacht und 2018 den Beschluss dazu gefasst. Planung und Bauleitung obliegen der Stadt Klütz. Radewegebau ist eigentlich Sache des Landkreises, „doch der Landkreis könnte diese Maßnahme bei den vielen Straßenkilometern jetzt nicht selbst leisten“, so Landrätin Kerstin Weiss. Sie dankte der Stadt Klütz für ihre Unterstützung. Nach Fertigstellung wird der Radweg an den Landkreis übertragen, der dann für die Instandhaltung und Pflege zuständig ist.

Der Eigenanteil der Stadt Klütz für dieses Bauvorhaben beträgt 100.000 Euro. „Wir haben dafür jedoch eine Kofinanzierung vom Land Mecklenburg-Vorpommern über 58.000 Euro“, erklärt Jürgen Mevius.

Verkehrsminister Christian Pegel begrüßte, dass mit dem Radweg eine Anbindung an die Landesstraße L01 geschaffen wird und dass davon sowohl Berufstätige, Schüler und Touristen profitieren. Auch deswegen habe es Fördermittel von der EU gegeben. „Dort ist man auch überzeugt, dass der Bau von Radwegen dazugehört, wenn CO2 eingespart werden soll“, so Pegel.

 

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Spatenstich mit Bürgermeister Jürgen Mevius, Raik Dassel (Baufirma Raida), Landrätin Kerstin Weiss, Verkehrsminister Christian Pegel (v.l.)
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Hier soll der neue Radweg entlanggehen. Blick in Richtung Klütz.