De Lütt Kaffeebrenner heißt die historische Kleinbahn, die seit dem 20. Juni 2014 wieder durch die schöne Landschaft des Klützer Winkels rollt.

 


Ende April 2020 geht es voraussichtlich weiter...

Aufgrund der derzeit gegebenen Ansteckungsgefahr nimmt auch "De Lütt Kaffeebrenner" eine Auszeit. Aber auch in diesem Jahr geht es sicher wieder los.


 

Die Fahrt bis Reppenhagen dauert 20 Minuten. Jeweils zur vollen halben Stunde geht es zurück nach Klütz. Erwachsene bezahlen für die Hin- und Rückfahrt 10,- Euro, Kinder bis zum Alter von 12 Jahren 5,-- Euro.

Mehr Informationen gibt es auch auf der Internetseite der Stiftung Deutsche Kleinbahnen e.V.



Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude, der Bahnsteig und die Außenanlagen sowie der Lokschuppen wurden innerhalb der letzten Jahre saniert. Die alten Gleise wurden im Jahr 2006 entfernt, ein neues Schotterbett eingebaut sowie neue Schwellen und Schmalspurgleise mit einer Spurweite von 600 mm bis nach Reppenhagen verlegt. Auch die historische Segmentdrehscheibe wurde wieder instand gesetzt. Diese Vorrichtung zum Wenden eines Schienenfahrzeugs ist eine technische Besonderheit des Klützer Bahnhofs, die es nur noch auf wenigen deutschen Bahnhöfen gibt.



Schon Anfang des 20. Jahrhunderts gab es eine Bahnlinie in Klütz. Sie ging von Klütz nach Grevesmühlen und wurde 1905 feierlich eröffnet. Bis 1995 verkehrte der „Klützer Kaffeebrenner“. So wurde der Zug mit der Dampflokomotive im Volksmund liebevoll genannt, da er in der Anfangszeit neben Personen auch Getreide beförderte, das in die Mälzerei nach Grevesmühlen gebracht wurde. Auf dem schönen denkmalgeschützten Kopfbahnhof herrschte Anfang des 20. Jahrhunderts reges Treiben. Die Badegäste von und nach Boltenhagen kamen dort an und fuhren mit Pferdedroschken ins Ostseebad weiter.
 Nachdem die Deutsche Bahn 1995 den Personenverkehr eingestellt hatte, übernahm die Klützer Ostsee-Eisenbahn GmbH den Streckenbetrieb. Der Zug- und Bahnhofsbetrieb wurde jedoch im Jahr 2005 endgültig eingestellt.

Betreiberin von Bahnhof und Streckenverkehr ist heute die Stiftung Deutsche Kleinbahnen.


 

(Die Bilder wurden von der Stiftung Deutsche Kleinbahnen zur Verfügung gestellt.)