17. März 2016 15:26 Alter: 3  Jahr/e
Kategorie: Berichte

Beste Voraussetzungen für Nachwuchs in Klütz

 Von Guntram Jung


In Arpshagen wurde am 17.03.16 auf dem Dorfplatz eine Nisthilfe für den Weißstorch aufgestellt.


Reinhold Lauter, Guntram Jung und Volmar Gapinski vor der Nisthilfe für Arpshagen und Lockwisch
„Storchenvater“Volkmar Gapinski erklärt den Aufbau einer Nisthilfe

Die Idee dazu war beim Jahresempfang der Landrätin im September 2015 entstanden. Einer der Preisträger war der „Storchenvater“ Volkmar Gapinski. Der Kontakt zum Klützer Bürgermeister wurde an diesem Abend hergestellt.

An einem Freitagnachmittag im Herbst wurde ein geeigneter Standort gefunden. Mit mehr als 80 Hektar Wiese ist das Gebiet zwischen Arpshagen und Hofzumfelde hervorragend für den Weißstorch geeignet. Volkmar Gapinski erstellte ein Gutachten und reichte dies bei dem Stromversorgungsunternehmen E.DIS ein, das Nisthilfen für den Weißstorch fördert. Da alle Parameter ausgezeichnet waren, ist Klütz in den Genuss der Finanzhilfe gekommen. Somit entstehen der Stadt keine Kosten für die Nisthilfe.

Die Region um Klütz hat eine lange Beziehung zum Weißstorch. 1822 wurde der erste „Pfeilstorch“ auf Schloss Bothmer entdeckt, bis Anfang der 1990er Jahre gab es einen Horst mit Weißstörchen auf einen Kamin des Schlosses. Dies erklärt auch das Interesse der Medien an dem Projekt, unter anderem auch des NDR Hörfunks. Die Voraussetzungen sind also ideal. Jetzt muss sich nur ein nettes Storchenpaar entschließen, nach Arpshagen zu ziehen, damit es mit dem Nachwuchs in Klütz klappt.

Martina Scheller vom NDR interviewt Reinhold Lauter, der beim Bau der Nisthilfe geholfen hat
Befestigen des Rahmens am Mast durch die Mitarbeiter der Firma Sandmann
Verbinden des Rahmens mit der Nisthilfe
Aufstellen des Mastes
Die Luxuswohnung für den Weißstorch

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