Mariä Himmelfahrt

Mariä Himmelfahrt Vorderansicht
Altarraum

Die katholische Kirche Mariä Himmelfahrt verdanken die Klützer Katholiken der konvertierten Reichsgräfin Mary Collingwood zu Bothmer.
Das Gotteshaus wurde im Jahr 1932 im Auftrag der Gräfin erbaut, vor allem für polnische und oberschlesische Landarbeiter, da es in Klütz zu dieser Zeit fast keine Katholiken gab. Es war der erste katholische Kirchenbau im Nordwesten Mecklenburgs.
Der Klützer Gemeinderat stellte im Juni 1930 einen Bauplatz an der Straße nach Wismar zur Verfügung, im Juni 1932 wurde die erste Messe gelesen. In dem Gewölbebau befanden sich ursprünglich bemerkenswerte Wandmalereien, die eine Verbindung zum bäuerlichen Leben in Klütz herstellten, die aber in den 1970er Jahren übermalt wurden. Die Darstellung der Marienkrönung im Altarraum ist erhalten geblieben.
Bevor die Kirche gebaut wurde, fanden katholische Gottesdienste ab 1915 in einer Gastwirtschaft in Klütz, in der Kapelle von Schloss Bothmer und in der Friedhofskapelle statt. Die Erbauung der Kirche wird auch von Uwe Johnson in seinem Roman „Jahrestage“ thematisiert.

 

 

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