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Gedenkstunde im Landtag - 80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus und Ende des Zweiten Weltkrieges 

20.05.2025
Schüler und Lehrer der Regionalschule Klütz

Schüler und Lehrer der Regionalen Schule Klütz sind der Einladung gefolgt, die kulturelle Umrahmung bei der Gedenkveranstaltung am 7. Mai in Schwerin zu übernehmen.

Zum Auftakt trugen die Schülerin Helena Lesser und die Lehrerin Frau Pätow ein Violinenstück vor.

Nach den Ansprachen der Präsidentin des Landtages M-V Birgit Hesse und der Ministerpräsidentin des Landes M-V Manuela Schwesig fand wie auch im letzten Jahr zur Eröffnung der Wanderausstellung „Cap Arcona“ in der Kirche St. Marien in Klütz das Vorlesen eines im Jahr 2015 an der Gedenkstätte in Klütz gefundenen Briefes besondere Aufmerksamkeit. Offensichtlich hatte sich ein Nachfahre eines Opfers des Cap-Arcona-Desasters auf Spurensuche gemacht und die handgeschriebenen Zeilen hinterlassen.

Der Historiker und ehemalige Leiter des Museums „Cap Arcona“ in Neustadt/Holstein Wilhelm Lange hielt den Hauptvortrag „Cap Arcona – Autopsie eines Verbrechens“. Dieser reichte von der Darlegung der Fakten vom 3. Mai 1945 bis in die heutige Zeit, in der es wichtiger ist denn je, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen.

Im Sinne von „Nie wieder ist jetzt“ klang die Gedenkstunde mit dem Kanon „Shalom shaverim“ aus, der den ganz klaren Wunsch nach FRIEDEN zum Ausdruck bringt.

Wir bedanken uns bei den Schülern Mia-Sophie Springer (Kl.10), Leonie Sutor (Kl. 10), Mathis Vogt (Kl. 10), Kilian Mevius (Kl. 10), Luisa Krüger (Kl. 10), Alexander Schwartz (Kl. 10), Helena Lesser (Kl. 9b) und bei der Musiklehrerin Frau Pätow für ihren Einsatz im Namen der Regionalen Schule Klütz.

Die Gruppe wurde nach Schwerin begleitet von dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Klütz Herrn Jung und von der stellvertretenden Schulleiterin Frau Gratzik.

Text: Claudia Müller, Lehrerin der Regionalen Schule Klütz
Fotos: Mechthild Gratzik u. Sven Schiffner 
 

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